Sozialpraktikum

Sozialpraktikum:

In einer sozialen Einrichtung ein Halbjahr lang jede Woche helfen: Das ist eine Chance, etwas über mich und andere Menschen zu lernen. 

 

 

Warum ein Sozialpraktikum?

  • Ich lerne etwas über mich, über meine Stärken und Schwächen: Es ist eine Herausforderung, mich in einem ungewohnten Umfeld auf eine neue Tätigkeit einzulassen.
  • Ich lerne etwas über andere Menschen: Menschen, die ich vielleicht als "anders" erlebe. Menschen, die auf meine Unterstützung angewiesen sind. 
  • Ich lerne etwas über unsere Gesellschaft: Denn ohne gegenseitige Unterstützung, ohne ein gutes Miteinander, ohne Toleranz und Akzeptanz können wir nicht leben.

Wie wird ein Sozialpraktikum am LFG umgesetzt?

  • Im ersten oder zweiten Halbjahr der 9. Klasse findet das Sozialpraktikum wöchentlich statt – in der Regel jeden Mittwoch von 14.00 - 16.00 Uhr. Die Ferien sind ausgenommen (insgesamt 13 x 2 Stunden). Ausnahmen sind nach Absprache möglich.
    Das Praktikum beginnt im ersten Halbjahr in der zweiten Unterrichtswoche nach den Sommerferien und im zweiten Halbjahr in der zweiten Woche nach dem Halbjahrswechsel (1. Februarwoche).
  • Die Praktikumsstelle kann selbst ausgewählt werden. Geeignet sind Seniorenheime, Behinderteneinrichtungen, Kindergärten oder Tagesstätten, nach Absprache auch Sportvereine, sofern eine Tätigkeit möglich ist, die den Zielen des Sozialpraktikums entspricht. Bei Bedarf kann das LFG bei der Suche einer geeigneten Stelle unterstützen.
  • Der Einsatzbereich sollte altersgemäß sein (keine anspruchsvollen pflegerischen Aufgaben) und Gelegenheit geben, sich für andere Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, einzusetzen. Sehr gut eignet sich die Sozialbetreuung in einer Senioreneinrichtung (Mithilfe bei Spielen und anderen Aktivitäten etc) oder auch die Mithilfe in einer Kindertageseinrichtung (z.B. Mithilfe bei der Hausaufgabenbetreuung etc.) 

Wie wird das Praktikum bewertet?

  • Das Sozialpraktikum findet im Rahmen des Ethik- bzw. Religionsunterrichtes statt. Es bezieht eine Poolstunde mit ein. Es ist also keine zusätzliche zeitliche Belastung, sondern Teil der Unterrichtszeit. Die Praktikumsleistung ist entsprechend Teil der Note in Religion/Ethik.
  • Das Praktikum wird von dem zuständigen Lehrer im Fach Religion/Ethik als Ansprechpartner vorbereitet und begleitet. Dazu gehört in der Regel ein telefonischer Kontakt zur Praktikumsstelle, in besonderen Fällen aber auch ein beratender und unterstützender Besuch der Schülerinnen und Schüler an ihrer Praktikumsstelle. 
  • Zur Praktikumsleistung gehört ein ausführlicher Praktikumsbericht, der rechtzeitig abgegeben werden muss, um eine Benotung zu ermöglichen: Im ersten Halbjahr nach den Faschingsferien, im zweiten Halbjahr nach den Pfingstferien. Eine Anleitung sowie ein vorbildlicher Beispielbericht sind als Download verfügbar. Der Praktikumsbericht zählt wie eine Klassenarbeit.

Zeitplan:

Klasse 8  Zweite Klassenpflegschaft des Schuljahres: Die Religions- und Ethiklehrer informieren über das Sozialpraktikum. Es wird festgelegt, welche Klasse im ersten bzw. zweiten Halbjahr der Stufe 9 das Praktikum absolviert.
  Zweites Halbjahr: Die Klassen, die in der Stufe 9 ab September mit dem Praktikum beginnen, suchen sich geeignete Stellen und erhalten dazu die notwendigen Informationen und Formulare von den zuständigen Lehrern
Klasse 9

Erstes Halbjahr: 
– Bei Einsatz im ersten Halbjahr: Das Praktikum beginnt. Die zuständigen Lehrer besprechen zu Beginn Verhaltensregeln, geben Unterstützung und informieren über die Anforderungen an den Praktikumsbericht. Abgabe nach den Faschingsferien.
– Bei Einsatz im zweiten Halbjahr: Suche nach Praktikumsstelle, Lehrer informiert Klassen.

 

Zweites Halbjahr:
– Bei Einsatz im zweiten Halbjahr: Praktikum. Abgabe des Berichtes nach den Pfingstferien.

 

Dokumente als Download: