Kindheit und Jugend

 

Ludwig Frank wurde am 23. Mai 1874 in Nonnenweiher geboren. Er war das fünfte von sieben Kindern. Ab 1880 besuchte Ludwig in seinem Geburtsort Nonnenweiden die Simultanschule, welche eine jüdische und christliche Volksschule war. 1885 wechselte er an das Scheffel-Gymnasium Lahr.

Frank in den Lessing-Verein ein. Ein Vereinsmitglied war Sozialdemokrat und lenkte den Verein in eine sozialistische Richtung.

An seinem Gymnasium machte er das beste Abitur seiner Stufe, deshalb war es seine Pflicht am 20.Juli 1893 die Abiturrede zu halten, "Die Bedeutung Lessings in seiner Zeit". Die Rede war jedoch zu aufrührerisch, der Inhalt spiegelt sich auch in seiner politischen Laufbahn wieder.

In dieser Rede sagte er, dass die Menschheit auch die praktischen Folgerungen aus ihr ziehen soll. Man solle ein Herz haben für die Arbeiter.

Diese Rede verbreitete sich über den ganzen Schwarzwald und sorgte somit für Aufregung. Das badische Unterrichtsministerium verweigerte ihm die Aushändigung seines Abiturzeugnisses. Er erhielt  sein Abiturzeugnis erst, als die Presse sich für ihn einsetzte. Später studierte er in Freiburg auf der Universität Jura und schrieb dort seine Doktorarbeit mit dem Titel: "Die Innungen von Baden".

Fabian F., Ahmad A., Leon M., Rico Z., Sebastian S. (alle 10d), Laura H. (8e), Franziska Henke (8d)